The Bloodless Revolution

Will man 628 Seiten kulturgeschichtliche Fakten ber den Vegetarismus “from 1600 to Modern Times” lesen? Die Antwort ist ja, sofern es sich bei dieser Flle an Text um “The Bloodless Revolution” – A cultural history of Vegetarianism” handelt. Der Autor, Tristram Stuart, zeigt in seinem Werk brilliant die erstaunliche Geschichte der Kultur des fleischlosen Essens auf, beschreibt kulturelle Einflsse und liefert Mengen an Treibgutwissen; Wir lernen, dass Ghandi Vegetarier war (hatte man vermutet) – ebenso Hitler, Himmler, Hess und Bormann (htte man nicht vermutet), die aber wahrlich nicht die einzigen “violent vegetarians” der Weltgeschichte waren. ber einen Artikel in der Washington Post erfahren wir nmlich, dass John Oswald, Schottischer Philosoph, Schriftsteller und Revolutionr, zwar Fleisch in seiner Ernhrung ablehnte. Ein Pazifist war er aber nicht: “killers mus be killed” postulierte er (selbst starb er in der Schlacht bei Ponts-de-Cee 1793) und erachtete bewaffnete und blutige Revolutionen in Grobritanien als notwendig. Verrckt.
“The Bloodless Revolution” – A cultural history of Vegetarianism” von Tristram Stuart, 628 Seiten, $29.95.
Im Kontext ebenso empfehlenswert: “The Cry of Nature or an Appeal to Mercy and Justice on Behalf of the Persecuted Animals”, John Oswald, 1791