Viel Geld fr ehrlichen Tee

Wir lieben solche Erfolgsgeschichten (und noch schner sind sie, wenn uns auch das Produkt gut gefllt): 1999 hat Seth Goldman ein kleines Eistee-Unternehmen in seiner Kche gegrndet. Biologisch sollte das neue Getrnk des Yale-Business-School-Absolventen sein. Und natrlich nicht so hypers wie zum Beispiel Snapple und die brige Konurrenz.
Geboren wurde die Idee des eigenen Tees schon zwei Jahre frher, 1997, anlsslich einer Diskussion mit Goldmans Professor Barry Nalebuff, der dann an der spteren Unternehmsgrndung auch beteiligt war. Zufllig war Nalebuff gerade von einer Indienreise zurckgekommen, wo er den Teemarkt analysiert hatte. Und er wusste nun, so berichtet es zumindest Honest Tea selbst, dass (gewhnliche) amerikanische Unternehmen vorwiegend zweitklassigen Tee (oder was noch brig ist, nachdem die richtigen Teebltter schon verarbeitet wurden) fr ihre Flaschenbafllungen verwendeten.
Nicht jeder htte nach dieser Geschichte schlagartig seinen Job gekndigt, um in der eigenen Kche pltzlich Tee abzufllen. Goldman tat es und somit war Bethesda als Erzeuger von Honest Tea geboren.

Acht Jahre spter ist aus der kleinen Firma ein richtiges Unternehmen geworden. Der Bio-Tee hat sich nach Angaben der Washington Post nunmehr einen Marktanteil von 25 Prozent erobert. Und auch die Zukunft von Honest Tea ist langfristig gesichert: Investitionen in Hhe von 12 Millionen Dollar darf die Firma nunmehr erwarten; jeweils fnf Millionen kommen von Stonyfield Farm und Inventages Venture Capital Investment – Investitionen, die sich schon bald auszahlen knnten; und falls nicht, lag es sicher nicht an Goldmans Motivation. Die Washington Post zitiert den Jungunternehmer folgendermaen: “Natural-food outlets are a $30 million opportunity. We want to get to the $100 million opportunity.” Das gefllt uns.
bild: copyright Honest Tea
link zu Honest Tea

1 Comment

Comments are closed.