Oral Branding?

verbal identity
Es gibt brands, die bleiben einfach hngen. Andere lesen sich holprig oder hren sich komisch an. Eine nachtrgliche Namesnderung kann den Tod einer Marke bedeuten. Geradezu vorbildlich hat dies hingegen openBC geschafft. Fr deren Internationalisierung war eine neue Brand ntig geworden, weil die Angelsachsen sich keinen Reim auf “open before christ” machen konnten. Marketing-Gott Al Ries stellt in seinen Bchern immer wieder fest: “The most important marketing-decision you’ll make is finding the right name.” Was aber ist nun der richtige Name?

Mit dieser Frage beschftigt sich Scott Milano tglich. Er arbeitet fr das Naming & Verbal Identity department von Interbrand in Japan. In einem Pingmag-Interview verrt er, wie der Wortlaut von Marken durch Verbal Identity imaginre Bilder in unseren Kpfen bilden knnen – allein ber ihren Klang. Was bewirkt denn “NNUU” im Kopf? Coca-Cola? Nokia? Starbucks? Ich finde es verdammt schwierig, das zu beurteilen.

Einige Namen rufen – wenn berhaupt – nur ein Stirnrunzeln hervor, whrend andere einfach passen und harmonisch auf der Zunge zergehen. Pure sthetik fr’s Ohr also. Diese marketing-technische Lautmalerei hat auch schon wieder einen Namen: Verbal Identity. (Nicht zu verwechseln mit einem Soundlogo – jeder kennt den nervigen T-Com Jingle.) “Interessant. Nach dem “web2.0 name generator” warten wir auf das “Verbal Branding”-online-toolkit.

Bild: University of Iowa