Viel Geld für ehrlichen Tee
21
02
2007
Wir lieben solche Erfolgsgeschichten (und noch schöner sind sie, wenn uns auch das Produkt gut gefällt): 1999 hat Seth Goldman ein kleines Eistee-Unternehmen in seiner Küche gegründet. Biologisch sollte das neue Getränk des Yale-Business-School-Absolventen sein. Und natürlich nicht so hypersüß wie zum Beispiel Snapple und die übrige Konurrenz.
Geboren wurde die Idee des eigenen Tees schon zwei Jahre früher, 1997, anlässlich einer Diskussion mit Goldmans Professor Barry Nalebuff, der dann an der späteren Unternehmsgründung auch beteiligt war. Zufällig war Nalebuff gerade von einer Indienreise zurückgekommen, wo er den Teemarkt analysiert hatte. Und er wusste nun, so berichtet es zumindest Honest Tea selbst, dass (gewöhnliche) amerikanische Unternehmen vorwiegend zweitklassigen Tee (oder was noch übrig ist, nachdem die richtigen Teeblätter schon verarbeitet wurden) für ihre Flaschenbafüllungen verwendeten.
Nicht jeder hätte nach dieser Geschichte schlagartig seinen Job gekündigt, um in der eigenen Küche plötzlich Tee abzufüllen. Goldman tat es und somit war Bethesda als Erzeuger von Honest Tea geboren.
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